Stellenangebote

Es hat etwas gedauert, jetzt hat der St. Nicolai Friedhof oberirdische Urnenkammern. Hier besteht die Möglichkeit je Kammer eine Urne bei zusetzen. Die Lieferfirma arbeitet Nachhaltig im Sinne unserem neuen Ziel den „Grünen Hahn“ als anerkannte Zertifizierung für Umweltschutz zu erhalten.
Gerne zeigen wir ihnen diese neue Grabart auf unserem Friedhof.
In Abteilung 06 gibt es seit diesem Jahr einige Flächen die mit Trauerbirken bepflanzt wurden. Eine Stele aus Granit und ein Namensschild gehören mit zur Gestaltung. Die Bepflanzung ist eine bunte Mischung aus Stauden, Gräsern und Heide. Gerne können auch persönliche Blumen gepflanzt werden.
Ich schreibe hier für den Friedhof St. Nicolai Gifhorn, denke aber es ist auf allen Friedhöfen
übertragbar.
Unser Friedhof hat eine Größe von ca. 8 ha. Bestückt mit vielen Bäumen, Rasenflächen, Flächen
die nicht belegt sind, Wegen und Beeten.
Ein Teil der Flächen wird von den Angehörigen betreut weil sie eine Grabstätte haben.
Der Rest wird vom Personal der Friedhofsverwaltung so gut es geht das ganze Jahr gepflegt.
Jeder der einen Garten hat oder jemanden kennt der einen Besitzt weiß das ein Garten gepflegt
werden muss, damit man sich darüber freuen kann und wohlfühlt.
Auch der Friedhof braucht diese Aufmerksamkeit, weil er mehr ist als ein Garten, er ist ein Park,
eine „Grüne Lunge“, das Aushängeschild der Stadt, eine Begegnungsstätte, ein Kulturgut, ein
lebendiges Geschichtsbuch, ein starker Halt in der Trauer, Klima- und Naturschutz und noch viel mehr.
Um das alles aufrecht zuhalten benötigt der Friedhof Menschen die sich um ihn kümmern.
Diese Mitarbeiter*innen bekommen dafür ihren Lohn wie bei jeder anderen Arbeit auch.
Was viele Menschen nicht wissen – kirchliche Friedhöfe müssen sich per Gesetz selber tragen -, d.h.
das Personal und die anderen Betriebskosten müssen zu 100 % selbst erwirtschaftet werden.
(Kommunale Friedhöfe sollten das auch, müssen aber nicht. Sie werden teilweise bis zu 60 % aus Steuergeldern mitfinanziert.)
Zum einen gibt es das Nutzungsrecht bzw. die Ruhezeit für 25 Jahre. Die Summe wird in eins bezahlt.
So entstand ein „Generationenvertrag“ von Jahr zu Jahr. Im Laufe der Jahre ist durch die zunehmende
Zahl der Urnenbeisetzungen ein Ungleichgewicht entstanden.
Die Einnahmen für Grabaushub, Sargträger u.a. gehen jetzt zum Krematorium, Bestatter, Amtsarzt etc.
Das hatte zur Folge, dass auch Urnengräber im Gebührenbereich das Niveau der Erdbestattung erreicht haben.
Mittlerweile geht es nicht mehr um die Größe der Grabstätte.
Außerdem gibt es eine Anzahl von Urnen die in sogenannten Bestattungswäldern beigesetzt werden,
obwohl der Friedhof eine schöne Auswahl von Grabarten vorhält, was manch einer leider nicht weiß.
Wie alle wissen die im Arbeitsleben stehen, gibt es nicht nur den Nettolohn, den Bruttolohn sondern
auch den Arbeitgeberbruttolohn. Das heißt die Kosten für die Rente, die Krankenversicherung,
die Arbeitslosenversicherung u.a. muss noch einmal erwirtschaftet werden.
Somit sind die Personalkosten die Kosten mit der größten Tragweite. Die Mitarbeiter*innen sind
dennoch die Menschen auf die man nicht verzichten kann. Es wäre der falsche Weg hier mit sparen anzufangen.
Die Begründung haben sie unter Punkt eins gelesen.
Das die Gebühren für die ganze Ruhezeit genommen werden muss kommt aus der Zeit wo
die Bestattungskosten teilweise von den Krankenkassen übernommen wurden, damals 4.000,– DM
Leider kann man das nicht umstellen, hier greift wieder der „Generationenvertrag“.
Im Verhältnis zu anderen lebensnotwenigen Dingen ist der Friedhof nicht teuer, aber dennoch
für unsere Gesellschaft ganz wichtig.
Herr Ekkehard Musick hat sich im Sommer 2020 die Zeit genommen,
und den Friedhof aus seiner Sicht in einem Film zusammen gefasst.
Schauen Sie sich diesen Film in Ruhe an und schreiben Sie uns.
Hier der Link: Der Film – Friedhof St. Nicolai
Unsere exclusive Urnengrabanlage im Baumpark
Die Vorteile gegenüber einem Grab im Wald sind –
Ein Ökumenischer Kreuzweg auf dem St. Nicolai Friedhof, Gifhorn
6. – 13. April 2020
Die Bilder des Kreuzwegs entstammen einem (extrem selten zu findenden) Ikonenkreuzweg, der in der Gemeinde St. Hubertus in Dresden hängt, und einen Zugang zur v.a. ostkirchlich tradierten Ikonenspiritualität öffnet.
Der Kreuzweg ist in 7 Stationen aufgebaut und folgt dabei den Worten des Glaubensbekenntnisses:
„…gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten…“
Die Texte sind dem Ökumenischen Kreuzweg der Jugend 2020 entnommen.
Der Kreuzweg kann in der Karwoche während der Öffnungszeiten des Friedhofs abgegangen werden.
Er ist zur Selbstbesinnung gedacht.
Eine Gruppenführung findet nicht statt!
Bitte beachten Sie die gültigen Abstandsregeln!
Weitere Infos: siehe https://www.nicolai-gifhorn.de/
![]()
|
![]()
|
||
![]() |
![]() |
||
![]()
|
![]()
|
Mamutbaum Abt 22 |
![]() Baumgräber Abt. 12 |
Urnenreihengräber Abt. 02 |
Sitzbank Abt. 22 |
Beisetzung Abt. 21 (Waldfrieden)
|
![]() Ruhebank in Abt. 27 U |
Azaleenblüte Abt. 08 |
![]() Azaleenblüte Abt. 09 |
Urnengräber am Weinstock, bepflanzt mit Bienenfreundlichen Stauden incl. ganzjährige Betreuung.